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Eine studierende Soldatin in der Bibliothek

Ein Vorteil beim Studium bei der Bundeswehr sind umfangreiche Fachmittelsammlungen

Foto: © Bundeswehr / Jani Pushparajah-Hoof

Studieren bei der Bundeswehr

Um alle zukünftigen Herausforderungen ihrer Tätigkeit meistern zu können, werden Offiziere neben dem Studium umfassend und praxisorientiert ausgebildet. Im Studium wird das Führungspersonal auf die individuellen Thematiken vorbereitet.

Alle Offiziere und Stabsoffiziere werden auf höchstem Niveau aus- und weitergebildet. Die fachspezifischen Inhalte werden getreu dem Motto „Lebenslang lernen“ vermittelt und das Wissen wird stets nach neuestem Stand der Forschung ausgebaut.

Dazu gibt es eine Vielzahl an Ausbildungseinrichtungen und Hochschulen in ganz Deutschland. Neben der Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München sind in der letzten Zeit eine Reihe an weiteren Kooperationshochschulen dazugekommen.

Die akademische Ausbildung der Offiziere

Die Universitäten der Bundeswehr richten sich in der Auswahl der angebotenen Fächer nach dem Bedarf der Streitkräfte. Sie ist also nicht statisch, sondern wird den Bedürfnissen der Streitkräfte angepasst und erweitert. So bieten die Universitäten Hamburg und München zurzeit insgesamt 26 Bachelor- und 28 Masterstudiengänge an. Hinzu kommen vier Bachelor- und zwei Masterstudiengänge im Fachhochschulbereich der Münchener Universität sowie die weiteren Hochschulstandorte für den technischen Bereich in München, Mannheim, Ravensburg, Wilhemshaven, Bremen und Koblenz.

Die Seminare finden in kleinen Gruppen statt.

Bundeswehrstudenten im Seminar

Foto: © Bundeswehr/Pushparajah-Hoof

Neben den Unterrichtseinheiten in Seminaren an den Hochschulen findet immer auch eine anwendungsbezogene Lehre statt. Dies ermöglicht den Studierenden, wissenschaftliche Methoden selbstständig anzuwenden, und befähigt sie, diese in der späteren Berufspraxis einzusetzen.

Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge erfüllt die Bundeswehr ein wesentliches Ziel der „Bologna-Erklärung“ für einen einheitlichen europäischen Hochschulraum. Die studierenden Offiziere erhalten somit einen konkurrenzfähigen Abschluss, der unter Berücksichtigung praxisorientierter Qualifikationen ausgezeichnete Chancen für das weitere Berufsleben, auch nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr, bietet.

Medizin, Pharmazie, Veterinärmedizin und Nautik können angehende Offiziere bei Bedarf auch an öffentlichen Universitäten studieren.


Was macht das Studieren bei der Bundeswehr besonders?

Im Prinzip unterscheidet sich das Studium bei der Bundeswehr nicht von dem an einer zivilen Universität. Die Lehrinhalte sind identisch. Es gibt aber einige Besonderheiten, die Sie bei einem zivilen Studium in dieser Form nicht finden. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Einteilung des Studienjahres in Trimester (d.h.: drei Blöcke mit Lehrveranstaltungen zu je 12 Wochen, gefolgt von einer dreimonatigen vorlesungsfreien Zeit).
  • Eine kurze Regelstudienzeit von 4 Jahren (7 Trimester für Bachelor- plus 5 Trimester für Masterabschlüsse).
  • Das Studium in kleinen Gruppen.
  • Eine gute personelle und materielle Ausstattung.
  • Das Wohnen auf dem Campus in sehr gut ausgestatteten Wohnheimen
  • Die materielle Absicherung der studierenden Soldaten (d. h. ein Studium bei vollem, dem Dienstgrad entsprechenden Gehalt).

Gemeinsames Lernen im Studium

Studierende der Bundeswehr

Foto: © Bundeswehr/Pushparajah-Hoof

Diese Studienbedingungen an den Universitäten der Bundeswehr sind national übergreifend anerkannt. Die finanzielle Absicherung während des gebührenfreien Studiums, das Campusprinzip und vor allem die intensive Betreuung durch das wissenschaftliche Personal schaffen ideale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium in professioneller Umgebung und sind in diesem Maße einzigartig.

Wie an Privatuniversitäten werden die Studentinnen und Studenten in Kleingruppen durch die Lehrkräfte betreut (auf eine Professorin bzw. einen Professor kommen je nach Studiengang 12 bis maximal 18 Studenten). Ein umfassendes Angebot an hervorragend ausgestatteten Bibliotheken, moderne Labore und Rechenzentren sowie vernetzte Hörsäle garantieren optimale Studienverhältnisse.


Perspektiven für die Zukunft - die universitäre Weiterbildung

Unser Studium bereitet aufgrund seiner fachspezifischen und begleitenden Studieninhalte auf Führungsverwendungen in der Truppe, aber auch auf das spätere zivile Erwerbsleben vor. Viele Wirtschaftsunternehmen schätzen die Kombination aus akademischen Kenntnissen, internationaler Kompetenz und Führungserfahrung ehemaliger oder ausscheidender Zeit- und Berufssoldaten.

Um ausscheidenden Offizieren eine weitere Qualifikation zu ermöglichen, bieten unsere Universitäten ein umfangreiches Weiterbildungsangebot. Es besteht die Möglichkeit, postgraduale Weiterbildungsstudiengänge zu belegen, Zusatzausbildungen zu absolvieren, das Erststudium zu ergänzen oder die einst erworbenen Kenntnisse aufzufrischen.

Enge Kontakte zur Wirtschaft, Verbänden und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen schaffen eine solide Basis dafür, dass das Ausbildungsangebot auch den Anforderungen ziviler Arbeitgeber entspricht.